Linus Torvalds' LINUX
 
Geschichte
Als sich der finnische Informatikstudent Linus Torwalds Anfang der 90er daran machte, die Möglichkeiten eines Intel 368 SX Prozessors anzutesten und mal eben sein eigenen Betriebssystem (LINUX) schrieb, dachte er wohl kaum daran, welche Folgen das wohl haben würde.

Inzwischen inzwischen ist das Kind erwachsen geworden und stellt immer mehr eine ernstzunehmende Konkurenz zu den kommerziellen System dar. 

Linux ???
Linux ist ein kostenloses 32-Bit UNIX ®-Derivat, also ein Multitasking-Multiuser Betriebssystem. LINUX wurde anfangs für Intel 386/486/Pentium-Prozessoren entwickelt, inzwischen aber auf die verschiedensten Architekturen portiert.

Das System arbeitet mit den Schutzmechanismen moderener Betriebssystem und bietet eine hohe Sicherheit. Das gilt ebenso für die Trennung von Kernel- und Usermodus, wie für die üblichen UNIX Schutzmechanismen, wie Zugriffsschutz durch Passwörter und Rechtevergabe für Dateien.

Lange Dateinamen (bis zu 255 Zeichen) sind eine Selbstverständlichkeit ! LINUX ist auf die friedliche Koexistenz mit anderen Betriebsystemen eingestellt und bietet den Zugriff auf die Dateisysteme von (MS-) DOS (FAT), Windows 95 (VFAT), OS/2 (HPFS - nur lesend :-( ) sowie minix.

LINUX ist in der Lage, (MS-) DOS (dosemu) sowie Windows 3.1 (wine) zu emulieren, daher können Anwendungen für diese Systemplattformen direkt unter LINUX laufen. (Wenn denn jemand meint, daß dieses tatsächlich nötig sei !). 

Eine umfassende Netzwerkunterstützung ist in einem UNIX-System eine Selbstverständlichkeit, so auch in LINUX. TCP/IP (Internet) ist integraler Bestandteil des Systems. 

X-Windows ist eine grafische Benutzeroberfläche, die sich im UNIX-Bereich als Standard etabliert hat. X-Windows ist selbstverständlich auch für LINUX verfügbar ! 

LINUX wird von unzähligen Programmierern weltweit und unabhängig entwickelt. Ist ist daher inzwischen schon recht schwierig, Hardware zu finden, die NICHT von LINUX unterstützt wird. Durch die freiwillige Arbeit dieser Leute, wird auch in Zukunft für jede neue Hardware ein Treiber entwickelt werden. 

Neben dem Betriebssystem sind auch fast alle Tools und Anwendungsprogramme frei verfügbar. Sogar kommerzielle Firmen entwickeln ihre Software auch für LINUX, und stellen sie teilweise sogar frei zur Verfügung ! 

Programmierer können auf die komplette Pallette der GNU Entwicklungswerkzeuge zurückgreifen, nahezu alle gängigen Programmiersprachen gibt es auch für LINUX. 

Hardware
Hier habe ich früher mal etwas zu den Hardwareanforderungen geschrieben. Ich glaube, das kann ich mir inzwischen ersparen. Nur soviel: 
Die Anforderungen an die Hardware sind generell weitaus geringer als ein (vom Leistungsvermögen) vergleichbares Windoofs-System. Inzwischen gibt es Linux-Installationen auf PDA mit nur wenigen MB-Speicher.
Eine optimale Ausstattung muß sich ein jeder selbst definieren. Eine allgemeingültige Empfehlung gibt es nicht. Zu sehr sind hier der Einsatzzweck und die Verwendung ausschlaggebend. 

Software
Ich habe festgestellt, daß es manchmal nur an Kleinigkeiten scheitert, der Linux-Box eine neue Funktionalität beizubringen. Manchmal ist auch ein etwas intensiveres Wühlen in den Weiten des Internets nötig. Falls jemand von meinen Ergebnissen profitieren will, so möge sie/er sich bei meinen Installationsprotokollen  bedienen (die hier so vorliegen, wie ich sie angefertigt habe, wobei vieles inzwischen durch die Standard-Distributionen vorgefertigt wird):
 


 

last but not least, wie erfahre ich die aktuelle Kernel-Version ?
finger version@linux.cs.helsinki.fi